Basel bekommt einen Ball: Warum das mehr mit New York als mit Walzer zu tun hat

Diesen Samstag verwandelt sich das Tanzhaus Basel in einen Treffpunkt für die Schweizer Ballroom-Szene. Die Kulturform geht weit über Tanz hinaus.

Ballroom klingt nach Tea Room – irgendwie altmodisch und gutbürgerlich. Dabei ist Ballroom eine Bewegung, die ihren Ursprung in der queeren Community der 1980er-Jahre in New York hat. Der Ball ist eine Feier der Selbstermächtigung – ein Ort, an dem sich die Community ihrer selbst versichert, Geschlechterrollen gebrochen werden und die Teilnehmenden mit extravaganten, oft selbstgeschaffenen Outfits über den Laufsteg stolzieren, um sich in verschiedenen Kategorien zu messen.

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