
Gratisarbeit für die Stadt, muss das sein?
Die Clubkultur erfindet sich gerade neu, das kostet Zeit und Energie. Mit der Clubförderung hat die Stadt eigentlich ein Instrument geschaffen, um Selbstausbeutung zu verhindern. Doch die Hürden scheinen (zu) hoch.
Gehört Selbstausbeutung zur Clubkultur – oder reichen die bestehenden Fördermodelle schlicht nicht aus? Die Frage stellt sich derzeit immer mal wieder. Auch wenn kaum jemand von einem eigentlichen Clubsterben sprechen möchte: Die Clubkultur strauchelt. Höhere Energiekosten und weniger Geld im Portemonnaie der Gäste führen zu sinkendem Alkoholkonsum. Aus gesundheitlicher Sicht natürlich erfreulich, für die Clubs allerdings ein Problem. «Die Basler Clubs passen sich den neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen an – das mussten sie schon immer, das gehört zur Nachtkultur dazu», sagt Nachtmanager Roy Bula zu Bajour.
