
Leila Moon fühlt sich falsch verstanden und spricht über Hass, den sie erlebt
Am Freitag wurde die DJane im Basler Rouine von ihren Fans für ihre Musik gefeiert. Dies, nachdem der Kulturförderpreis an sie wegen Antisemitismusvorwürfen auf Eis gelegt worden war.
Sie erlebte innerhalb von 24 Stunden den Höhe- und gleichzeitig den Tiefpunkt ihrer Karriere: die Basler Djane Leila Moon, deren Auszeichnung mit dem Kulturförderpreis aufgrund von Antisemitismusvorwürfen mittlerweile seit zwei Wochen von der Stadt Basel überprüft wird. Am Freitag war sie im Kleinbasler Lokal Rouine für ein Set gebucht. Es ist ihr erster öffentlicher Auftritt seit ihrem Sabbatical in Algerien. Und der erste, seit sich die Kontroverse um die Preisvergabe in der Basler Kultur-, Politik – und Medienlandschaft entfaltete. Seither sind die Fronten verhärtet.