
Zürich und Genf machen deutlich mehr Gelder locker: Warum sich Basel trotzdem «Musikstadt» nennen darf
Nur 18 Prozent des Basler Kulturbudgets fliessen in die Musik – andere Schweizer Städte sind deutlich förderfreudiger. Doch der Kassensturz greift zu kurz.
Beat Jans hat auch schon glücklicher gewirkt. Zu der Zeit etwa, als auf seiner Pendenzenliste weniger hässliche Begriffe zu lesen waren als «Abschreckungspolitik» und «Zuständigkeitsverfahren». Bevor der Basler Bundesrat wurde, widmete er sich nämlich zuweilen auch dem schönen Traktandum «Vision Musikstadt». Sein Nachfolger im Regierungspräsidium, Conradin Cramer, bemüht diese Marke seit 2024 ebenso gerne und häufig. Nicht zuletzt hielt das Kulturleitbild Basel-Stadt als Hauptziel fest, der «Musikstadt» mehr Gehör verschaffen zu wollen.