Bild: Ingo Höhn

Dowland in der Basler Elisabethenkirche: Trennungsschmerz geht auch ohne Gegenüber

Hania Rani verlagert mit «If I do not return» John Dowlands Liebeslieder ins Innere und in die Zukunft. Eine einlullende Reise durch Licht, Raum und Klang.

Der Abend beginnt in Dunkelheit und endet im ewigen Schlaf. Dazwischen ist alles im Fluss, vor allem die Tränen. Man verrät nicht zu viel, wenn man ausplaudert, dass es bei einer Aufführung im Geiste von John Dowland nur ein mögliches Ende gibt. So ist der einem Lied des englischen Renaissance-Barden entlehnte Titel «If I do not return» bestenfalls eine rhetorische Formulierung.

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