Bild: Katja Schmidlin

Starker Nachbrenner und langer Nachbrand: Faber in der Basler Kaserne

Der Zürcher Songwriter Faber sang sich in der ausverkauften Kaserne durch drei Dutzend Katerlieder. Und greift der Kritik vor.

Es bedarf einer guten Portion Selbstvertrauen, um in der siebten (!) Zugabe nach einem Popkonzert einen Abzweiger in ein schräges Posaunensolo zu nehmen. Zumal Faber an diesem Donnerstag gegen 23 Uhr die gross angeschriebene Ausfahrt Richtung Ende schon mehrfach hat vorbeiziehen lassen. Etwa nach den punkigen Rausschmeissern «Mach kaputt» und «Wir sind krank». Oder nach der wohlmeinenden Trennungshilfe «Ihr habt meinen Segen» – Part 1 und 2. Oder nach der breitleinwandigen Ballade «Hoffnigslos hoffnigslos», die im Schlussrefrain einen Grund für das längere Verweilen liefert: «Nei, dehei wartet nüt uf mich.»

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